...
Manchmal verschiebt sich ein Weltbild.
Meine besten Freunde (wobei ich mich manchmal frage, ob es wirklich die besten sind), begleiten mich schon mein halbes Leben lang. Als sich damals meine Eltern trennten und wir wegzogen, hat besonders sie mir viel Halt gegeben. Ich war oft da, sicher manchmal zu oft. Dann war mal eine Zeit lang Funkstille. Sie hat den Kontakt wegen eines Briefes, in dem ich mich wagte etwas zu äußern, einfach abgebrochen. Nach ein paar Jahren näherten wir uns wieder an und unsere Freundschaft wuchs wieder.
Irgendwann waren wir auf gleicher Augenhöhe, ich sah nicht mehr auf und meine "Schuld" war abgetragen. Ich habe keine Angst mehr, sie zu "verlieren". Heute weiß ich, das Leben geht dann trotzdem weiter. Heute sind wir auf gleicher Ebene.
Seit einiger Zeit ist es nicht mehr so toll. Ich bin in einem Interessenkonflikt, was die Erziehung ihrer Kinder, bzw. der Kleinen angeht. Auch dass sie sich so gehen lässt und schlampig rumläuft find ich nicht gut. An meinen Problemchen zeigt sie schon lange kein Interesse mehr und sie wäre auch nicht mein erster Ansprechpartner, so wie es immer gewesen ist.
Eigentlich wäre ein Gespräch schon länger fällig, denn es läuft so einiges nicht rund und sie sieht dabei nicht, dass sie oft gar nicht im Recht ist und sie sich die Dinge dreht, wie sie sie braucht.
Natürlich werd ich nicht das Recht haben, sie zu kritisieren, ich habe keine Kinder, nur eine kleine Wohnung, ich hab auch keinen Vater mit Schlaganfall und ich hab auch nicht diesen imensen, selbstgemachten Stress. Zu dem kann sie Kritik überhaupt nicht vertragen...
Ab und zu versuche ich es schon mal. Dann kritisiere ich sie im Umgang mit der Kleinen. Ich habe zum Beispiel kritisiert, dass sie mit 4 Jahren noch nicht trocken ist (mit 4,5 sind sie es jetzt angegangen), oder das es nicht wahr sein kann, wie sich das Kind den Eltern gegenüber verhält. Ich muss dazusagen, also Baby war sie sehr krank, aber momentan ist sie gesund. Sie wurde vermutlich zu viel in Watte gepackt und als sie kleiner war, war es ja vielleicht auch süß, wenn sie mal en lockeren Spruch gemacht hat, aber ich hab damals schon gesagt "Heute ist es vielleicht noch süß, aber was macht ihr, wenn sie mal größer ist?!"
Samstag hab ich den Bogen wohl überspannt und zuviel Kritik geäußert. Sie hat darüber mit ihrer kleinen Schwester gesprochen, zu der ich wieder einen guten Draht habe, ja zur Zeit sogar mehr als zu ihr. Sie hat ziemlich genau den Samstag wieder gegeben und auch noch ein paar andere Äußerungen von mir und hat Ausflüchte und Entschuldigungen gesucht. Denn im Prinzip weiß sie, dass ich Recht habe. Was mit mir los wäre, ich würde langsam eine Antipathie der Kleinen gegenüber entwickeln (ja das stimmt leider, dabei war sie mal mein ein und alles) und wenn das so weiter ginge müsse sie mit mir reden.
Dann sagte sie etwas, das mich im Vorfeld schon trifft, eine Art Drohung (auch wenn sie ja nicht weiß, dass N..chen es mir sagen würde): Ich wüsste ja nur zu genau, wie sie es damals mit Kirsten und Gaby gemacht hätte: Bruch! Ach so, so harte Geschütze fahren wir auf? Nur weil ich mal etwas kritisiere, von dem sie insgeheim weiß, dass es stimmt? Sie hat es wohl gleich entschärft und sagte, so wäre es nicht gemeint gewesen...
Ich hoffe, sie überlegt es sich gut, denn mit so einer Aktion würde sie sich selbst am Meisten weh tun. Denn ich bin nicht mehr das kleine Mädchen von damals, ich kann ihr sehr wohl die Stirn bieten und ich glaube, diesmal würde nicht ich den Kürzeren ziehen.
Meine besten Freunde (wobei ich mich manchmal frage, ob es wirklich die besten sind), begleiten mich schon mein halbes Leben lang. Als sich damals meine Eltern trennten und wir wegzogen, hat besonders sie mir viel Halt gegeben. Ich war oft da, sicher manchmal zu oft. Dann war mal eine Zeit lang Funkstille. Sie hat den Kontakt wegen eines Briefes, in dem ich mich wagte etwas zu äußern, einfach abgebrochen. Nach ein paar Jahren näherten wir uns wieder an und unsere Freundschaft wuchs wieder.
Irgendwann waren wir auf gleicher Augenhöhe, ich sah nicht mehr auf und meine "Schuld" war abgetragen. Ich habe keine Angst mehr, sie zu "verlieren". Heute weiß ich, das Leben geht dann trotzdem weiter. Heute sind wir auf gleicher Ebene.
Seit einiger Zeit ist es nicht mehr so toll. Ich bin in einem Interessenkonflikt, was die Erziehung ihrer Kinder, bzw. der Kleinen angeht. Auch dass sie sich so gehen lässt und schlampig rumläuft find ich nicht gut. An meinen Problemchen zeigt sie schon lange kein Interesse mehr und sie wäre auch nicht mein erster Ansprechpartner, so wie es immer gewesen ist.
Eigentlich wäre ein Gespräch schon länger fällig, denn es läuft so einiges nicht rund und sie sieht dabei nicht, dass sie oft gar nicht im Recht ist und sie sich die Dinge dreht, wie sie sie braucht.
Natürlich werd ich nicht das Recht haben, sie zu kritisieren, ich habe keine Kinder, nur eine kleine Wohnung, ich hab auch keinen Vater mit Schlaganfall und ich hab auch nicht diesen imensen, selbstgemachten Stress. Zu dem kann sie Kritik überhaupt nicht vertragen...
Ab und zu versuche ich es schon mal. Dann kritisiere ich sie im Umgang mit der Kleinen. Ich habe zum Beispiel kritisiert, dass sie mit 4 Jahren noch nicht trocken ist (mit 4,5 sind sie es jetzt angegangen), oder das es nicht wahr sein kann, wie sich das Kind den Eltern gegenüber verhält. Ich muss dazusagen, also Baby war sie sehr krank, aber momentan ist sie gesund. Sie wurde vermutlich zu viel in Watte gepackt und als sie kleiner war, war es ja vielleicht auch süß, wenn sie mal en lockeren Spruch gemacht hat, aber ich hab damals schon gesagt "Heute ist es vielleicht noch süß, aber was macht ihr, wenn sie mal größer ist?!"
Samstag hab ich den Bogen wohl überspannt und zuviel Kritik geäußert. Sie hat darüber mit ihrer kleinen Schwester gesprochen, zu der ich wieder einen guten Draht habe, ja zur Zeit sogar mehr als zu ihr. Sie hat ziemlich genau den Samstag wieder gegeben und auch noch ein paar andere Äußerungen von mir und hat Ausflüchte und Entschuldigungen gesucht. Denn im Prinzip weiß sie, dass ich Recht habe. Was mit mir los wäre, ich würde langsam eine Antipathie der Kleinen gegenüber entwickeln (ja das stimmt leider, dabei war sie mal mein ein und alles) und wenn das so weiter ginge müsse sie mit mir reden.
Dann sagte sie etwas, das mich im Vorfeld schon trifft, eine Art Drohung (auch wenn sie ja nicht weiß, dass N..chen es mir sagen würde): Ich wüsste ja nur zu genau, wie sie es damals mit Kirsten und Gaby gemacht hätte: Bruch! Ach so, so harte Geschütze fahren wir auf? Nur weil ich mal etwas kritisiere, von dem sie insgeheim weiß, dass es stimmt? Sie hat es wohl gleich entschärft und sagte, so wäre es nicht gemeint gewesen...
Ich hoffe, sie überlegt es sich gut, denn mit so einer Aktion würde sie sich selbst am Meisten weh tun. Denn ich bin nicht mehr das kleine Mädchen von damals, ich kann ihr sehr wohl die Stirn bieten und ich glaube, diesmal würde nicht ich den Kürzeren ziehen.
DespoZicke-14. Feb, 12:03 - verbloggt in: Gedankenkiste
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